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Glauben Sie mir. Ich liebe meine Familie über alles. Kürzlich jedoch hatte ich das Gefühl, ich brauch mal dringend wieder Zeit. Aber nur für mich. Auf der Suche nach Wellness googelte ich, was die Tasten hergaben. Was ich wollte, war mir schnell klar. Mir schwebte eine Region vor, die mir auch Outdoor-Wellness bietet. Im Sinne von unberührter Natur und Erlebnissen im Freien. Was ich mir von einem Wellness-Hotel erwarte? Eine große Auswahl an Saunier-Möglichkeiten natürlich, exklusive Treatments, Yoga wäre klasse, eine stylishe Suite nur für mich alleine und natürlich: exzellente Küche. Da kenn ich mich nämlich aus. Mal schauen, wo ich fündig werde.

Der Tuxerhof im gleichnamigen Ort Tux im schönen Zillertal erfüllte meine Ansprüche im Netz. Wer nichts riskiert, der nicht gewinnt. Schon die Buchung im Alpin Spa Tuxerhof war außergewöhnlich. Herzlich, sehr auf mich konzentriert und die Auswahl an Zimmern ist riesig.

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Berge, wohin das Auge reicht. Es duftet nach Heu und Blumen.

Küsschen, Küsschen für meine Lieben und schon mache ich mich auf die Reise zu mir selbst. Die Landschaft überwältigt mich. Berge, wohin das Auge reicht. Sattes Grün, es duftet nach Heu und Blumen. Freundlich empfangen darf ich meine Suite beziehen. Ich habe sogar eine eigene Infrarotkabine und einen offenen Kamin! Wäre der Ausblick nicht so schön, ich würde nicht mehr vor die Türe gehen.

Andrea, Juniorchefin des Hauses, empfiehlt mir einen Ausflug auf den Hintertuxer Gletscher. Bis auf 3.250 Meter gelange ich mit der modernen Bahn. Was mich hier empfängt, ist unglaublich. Ich stehe mitten im Sommer im Schnee. Hier oben trifft man auf Wanderer und Skifahrer. Ich wandere talwärts, das letzte Stück wieder per Bahn. Das strengt ganz schön an. Im Tuxerhof retour ist es Zeit für „Floaten“. Das heißt, ich lasse mich im Salzwasser treiben, um mich herum nur Stille. Die Schwerelosigkeit fühlt sich unsagbar gut an. Wäre nicht die Yogastunde im HIMMELreich des Tuxerhof, würde ich mich weiter treiben lassen.

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Yoga? Richtiges Atmen steht am Programm.

Gar nicht so leicht, der Ausblick auf die Tuxer Bergwelt raubt mir den Atem. Dann schick machen, und ab geht’s zum Abendessen. Der Empfang ist wieder sehr herzlich, ein schöner Tisch ist für mich vorbereitet. Ich fühle mich rundum wohl. Genieße raffinierte Delikatessen aus der Gourmet-Küche und falle früh in einen tiefen Schlaf. Bevor ich aber die Augen schließe, noch eine Überraschung: Über meinem Bett funkelt ein Sternenhimmel!

Mein Fazit vom Wellness-Kurztrip in den Tuxerhof? Ich komme sicher wieder. Dann aber mit all meinen Lieben. Denn für Familien wird so viel geboten. Wellness für Groß und Klein. Betreutes Kinderprogramm, TRX-Schlingentraining, Klangschalenmeditation, Paar-Behandlungen, gemeinsame Ausflüge und vieles mehr. Da bleibt bestimmt auch Zeit für Zweisamkeit. Ich freu mich schon jetzt drauf.

 

 

Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon mit unseren Gästen frühmorgens auf den Gipfel des Rastkogels gewandert bin. Unzählige Male. Und dennoch ist es immer wieder etwas ganz Besonderes. Andere Menschen, andere Witterungsbedingungen, andere Eindrücke. Die Natur ist nie gleich. Nur eines ändert sich nicht. Das Highlight der Wanderung: der Brunch auf der eigenen Almhütte des Hotel Alpin Spa Tuxerhof auf 1.600 Metern.

Es ist eigentlich ein richtiger Familienausflug.

Immer mittwochs, sofern das Wetter es zulässt, erklimme ich zu Fuß mit unseren wanderfreudigen Gästen den Berg. Etwas zeitversetzt startet Elisabeth mit unseren Genusswanderern auf die Alm. Der Weg führt über idyllische Almen hinauf bis zu unserer Hütte. Wer will fährt mit dem Bike, und wer gar nicht viel von Gehen und Radfahren hält, lässt sich einfach mit dem Shuttle auf unsere urige Alm bringen. Dort treffen wir uns gegen Mittag alle zum ausgiebigen Brunchen.

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Die Wirtinnen Julia und Andrea erwarten uns schon und haben ordentlich aufgetischt.

Speck, Käse, Bauernbrot, selbst gemachter Kuchen … aber auch warme Gerichte, wie Gegrilltes oder Ofengemüse und natürlich unser Tuxerhof-Sekt dürfen nicht fehlen. Wir stoßen mit einem Schnapserl auf die zurückgelegten Höhenmeter an und wenn die Stimmung so richtig passt, hole ich auch die Ziehharmonika raus. Aber das ist nicht planbar, und das ist auch gut so. Denn hier oben, zwischen Himmel und Erde, genießen wir alle zusammen den Moment. Im saftig-grünem Gras sitzend, den Geruch von Heu und Wiesenblumen in der Nase, die Sonne, die das Gesicht wärmt.

Es braucht nicht viel, um runter zu kommen, vom Stress, von der Hektik des Alltags.

Oft genügt es, ein paar Sonnenstunden vor der Almhütte zu verbringen, und man fühlt sich durch und durch erholt und voller Energie. Liegt es an der traumhaften Aussicht? Oder an der gesunden Bergluft, die unsere Lungen durchströmt? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es unendlich gut tut. Glück ist oft so einfach. Das wird einem hier am Berg, auf 1.600 Metern über dem Meer ganz intensiv bewusst.

Haltet die Augen offen, für die schönen Dinge des Lebens!

Euer Mario