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Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon mit unseren Gästen frühmorgens auf den Gipfel des Rastkogels gewandert bin. Unzählige Male. Und dennoch ist es immer wieder etwas ganz Besonderes. Andere Menschen, andere Witterungsbedingungen, andere Eindrücke. Die Natur ist nie gleich. Nur eines ändert sich nicht. Das Highlight der Wanderung: der Brunch auf der eigenen Almhütte des Hotel Alpin Spa Tuxerhof auf 1.600 Metern.

Es ist eigentlich ein richtiger Familienausflug.

Immer mittwochs, sofern das Wetter es zulässt, erklimme ich zu Fuß mit unseren wanderfreudigen Gästen den Berg. Etwas zeitversetzt startet Elisabeth mit unseren Genusswanderern auf die Alm. Der Weg führt über idyllische Almen hinauf bis zu unserer Hütte. Wer will fährt mit dem Bike, und wer gar nicht viel von Gehen und Radfahren hält, lässt sich einfach mit dem Shuttle auf unsere urige Alm bringen. Dort treffen wir uns gegen Mittag alle zum ausgiebigen Brunchen.

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Die Wirtinnen Julia und Andrea erwarten uns schon und haben ordentlich aufgetischt.

Speck, Käse, Bauernbrot, selbst gemachter Kuchen … aber auch warme Gerichte, wie Gegrilltes oder Ofengemüse und natürlich unser Tuxerhof-Sekt dürfen nicht fehlen. Wir stoßen mit einem Schnapserl auf die zurückgelegten Höhenmeter an und wenn die Stimmung so richtig passt, hole ich auch die Ziehharmonika raus. Aber das ist nicht planbar, und das ist auch gut so. Denn hier oben, zwischen Himmel und Erde, genießen wir alle zusammen den Moment. Im saftig-grünem Gras sitzend, den Geruch von Heu und Wiesenblumen in der Nase, die Sonne, die das Gesicht wärmt.

Es braucht nicht viel, um runter zu kommen, vom Stress, von der Hektik des Alltags.

Oft genügt es, ein paar Sonnenstunden vor der Almhütte zu verbringen, und man fühlt sich durch und durch erholt und voller Energie. Liegt es an der traumhaften Aussicht? Oder an der gesunden Bergluft, die unsere Lungen durchströmt? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es unendlich gut tut. Glück ist oft so einfach. Das wird einem hier am Berg, auf 1.600 Metern über dem Meer ganz intensiv bewusst.

Haltet die Augen offen, für die schönen Dinge des Lebens!

Euer Mario

Nach vielen turbulenten Arbeitstagen sind meine Frau und ich wieder reif für eine kurze Flucht aus dem Alltag. Wir wollen ab in die nahen Berge, weg von diesem Trubel.

Das haben wir schon oft so gehandhabt und auch immer sehr genossen – ein Wellnesswochenende in den Tiroler Bergen, uns ein paar Tage Auszeit gönnen, wieder Kraft sammeln, um dann gestärkt in eine neue Woche zu starten.

Meine Frau findet schnell das passende Angebot für uns: „Vital-Landhotel Schermer – Da lässt sich´s leben! Ein TirolerWellnessHotel und Wohlfühlstunden auf einer idyllischen Alm, fernab aller Hektik.“ Also ab nach Westendorf in den Kitzbüheler Alpen, keine zwei Autostunden von uns entfernt.

Gleich vom ersten Moment an fühlen wir eine ungemein positive Atmosphäre im Haus. Die Erholung und das Loslassen beginnt hier bereits mit dem ersten Lächeln der beherzten Mitarbeiterin an der Rezeption.

Nach dem Abendessen lernen wir auch die Familie Schermer kennen, viele hier scheinen Stammgäste zu sein, mit den Wirtsleuten per Du. „Ja, wir sind zu ersten Mal hier, und morgen wollen wir die „Wohlfühlstunden auf der Alm” genießen.“ Die Gastgeber Jakob und Andrea sind, wie uns Roland von der Bar erzählt, überall im Hotel anzutreffen und packen echt mit an. Die herzliche Gastfreundschaft ist überall im Haus zu spüren.

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Das leckere Frühstück am nächsten Morgen genießen wir auf der ruhigen Hotelterrasse. Nach diesem kulinarischen Genuss treffen wir uns mit Masseurin Rosmarie, um zu den „Wohlfühlstunden auf der Alm“ aufzubrechen.

Wir erreichen nach einer halbstündigen Fahrt mit dem Hotelbus die idyllische Almhütte im wildromantischen Windautal auf 1450m Seehöhe.

Die Aussicht ist atemberaubend, die Ruhe fast unbeschreiblich. Man hört vielleicht ein fernes Bachrauschen, ein leises Läuten von Kuhglocken, oder noch eine wenig den sanften Wind, der die Baumkronen leicht umgarnt – sonst nichts!

Während wir beide in den bereitgestellten Liegestühlen versinken, einfach tief durchatmend das Nichtstun genießen, bereitet Rosmarie unser kleines Almbuffet vor: Frische, regionale Früchte, Joghurt aus der Westendorfer Sennerei, Schermers selbstgebackenes Biobrot, heimischer Bergkäse und Speck vom lokalen Metzgermeister. Dazu gibt’s noch ein kleines Teebuffet und Softdrinks, und natürlich die frische Vollmilch von Schermers Almwirtschaft, die etwas unterhalb der Hütte liegt, darf auch nicht fehlen.

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Etwas später, von der imposanten Gebirgswelt können wir uns kaum sattsehen, lädt uns Rosmarie zur Kräuterstempel-Massage und anschließend zum Alpienne Fußbad mit Arnika ein. Es bleibt genug Zeit, niemand scheint hier das Wort Hektik zu kennen, um endlich das Buch, das ich schon so oft zur Seite gelegt habe, in Ruhe weiterlesen zu können.

Ich vergaß hier oben ganz auf die Uhr zu schauen, meine Frau ist etwas eingenickt, in ihrem Gesicht erkenne ich tiefes Wohlbehagen. Es scheint, wir haben alle Zeit der Welt, doch sollten wir uns schön langsam wieder auf den Weg machen. Bei der Fahrt zurück in unser Hotel reden wir nicht viel. Vielmehr ziehen uns wohl noch die Eindrücke von Stille, Gelassenheit und Muße in ihren Bann.

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Später an der Hausbar – Barkellner Roland hat uns einen erfrischenden Cocktail gemixt – lassen wir diese Eindrücke gerne nochmal Revue passieren. Wir wissen, es sind diese Auszeiten die so Goldes wert sind, die uns so viel Kraft geben, um sich wieder frohgemut jeglichem Alltagsthema zu stellen.

Zum Abschied am nächsten Morgen überreicht uns Siglinde von der Rezeption einen kleinen Laib von Schermers Hausbrot als „Dankeschön“. Beim nächsten nötigen „Aufladen unserer Batterien“ sehen wir uns sicher wieder. Wir sind froh, dieses Haus entdeckt zu haben.