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Fliege so hoch du träumen kannst.

Ich bin Tagträumer. Gerade schau ich aus dem Fenster meines Büros in München und sehe in nicht allzu weiter Ferne die Alpen. Wie schön wäre es, wenn ich jetzt einfach direkt vom Dach meines Büroturms mit einem fliegenden Auto ans Meer gleiten könnte … “Aufwachen”, piekst mich mein Bürokollege an, „hast Du am Wochenende schon was vor?“ – “Ich glaub ich fahr ans Meer.” –  „Du spinnst ja. 1 Tag runter stauen, 1 Tag am Meer und dann wieder 1 Tag zurückstauen auf der A8, Inntalautobahn und Brennerautobahn?“ Ich vergaß: Bis das fliegende Auto fahrtüchtig sein wird, vergehen noch ein paar Tagträume. Obwohl: So ein Urlaub täte mir und meiner Freundin schon mal wieder ganz gut …

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Auf dem Nachhauseweg in der U-Bahn. Schon wieder so spät, verflixt. Wenigstens findet man zu dieser Zeit einen Sitzplatz. 15 Minuten bis zum Marienplatz, da bleibt Zeit in einem liegengelassenen Magazin zu schmökern. „Seezeit“ lautet der verheißungsvolle Titel. „Die schönsten Seiten rund um den Achensee“. Ich fang an zu blättern und stolpere über eine Seite mit der Abbildung eines Hotels, das so aussieht wie ein Grand Hotels der Jahrhundertwende.

„Als Gast kommen, als Freund gehen“ lautet der Aufmacher vom Spa & Parkhotel Wiesenhof. Das Motto gefällt mir. Zu Hause check ich das Hotel im Internet. Beste Bewertungen, umfangreiches Angebot, tolle Lage mit Blick zum See und die umliegende Bergwelt. Und ein Schwimmbad im Jugendstil mit 25 Meter langem Sportbecken. Das finde ich cool, weil mit diesen verschnörkelten Minipools in den Wellnesshotels kann ich als ambitionierter Sportler eh nichts anfangen.

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Der Achensee – das Tiroler Meer.

Angekommen im idyllischen Ort Pertisau am Tiroler Achensee liegt unser Ziel, das Spa & Parkhotel Wiesenhof. Ich bin überwältigt, die Fassade erinnert tatsächlich an die Grand Hotels der Jahrhundertwende. Direkt vor dem Haus geparkt, umfängt uns beim Aussteigen aus dem (leider nicht fliegenden) Auto der würzige Duft von der frisch gemähten Bergblumenwiese, die das Hotel umgibt. Ein paar Meter neben uns setzt gerade ein Paragleiter zur Landung auf der Wiese auf. An uns fährt eine Gruppe auf Segways vorbei. Das muss ich unbedingt auch mal ausprobieren und beginne mit meiner Freizeitplanung im Kopf, während wir zur Hotelrezeption gehen.

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Herzlich Willkommen im Spa & Parkhotel Wiesenhof

Nach einem herzlichen Grüß Gott und einer kurzen Check-In Prozedur begleitet uns die Rezeptionistin auf unser Zimmer. Frontseitig gelegen bietet dieses Zimmer beides – den Blick zum See und auf die Berge. Ich konnte mich noch nie für eine Sache alleine entscheiden, darum passt das perfekt zu mir. Ich öffne das Fenster, ein leichter Wind weht mir um die Nase und sehe blau, grün, weiß. Auf den entfernten Bergspitzen liegt ganz oben noch etwas Schnee. Einmal denke ich noch kurz ans Büro und erinnere mich: Mein Tagtraum wird gerade Realität, nur ohne fliegendes Auto.

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Wir sind da und bleiben noch ein bisschen länger …

Nachdem wir unser stilvoll eingerichtetes Zimmer im Spa & Parkhotel Wiesenhof bezogen haben, freuen wir uns auf das 2.300m² große KARWENDEL SPA. Wir wollen schließlich relaxen und suchen uns erst mal eine Behandlung aus. Ayurveda oder Hawaii-Massagen sucht man hier vergeblich, man setzt auf regionale Authentizität und die Kraft der Berge: Kräutersauna, Soledampfbad, reines Quellwasser direkt aus dem Karwendelgebirge und Anwendungen mit dem einzigartigen Tiroler Steinöl®, das seit über 100 Jahren in der Achensee Region gewonnen und zu hochwertigen Produkten weiterverarbeitet wird.

Baden in Steinöl?

Jetzt sind wir neugierig und möchten unbedingt das Steinölbad (gibt’s auch für Zwei) und eine Massage ausprobieren. Die Therapeutin erklärt uns, wie das „heilsame Erbe des Meeres“ entstanden ist: Vor Millionen von Jahren wurden pflanzliche und tierische Organismen auf dem Grund des Urmeeres Tethys konserviert und versteinerten zu Ölschiefer, der bei der Auffaltung der Alpen nach oben gedrückt wurde.

Heute wird der Ölschiefer im Tagebau abgebaut und in einem speziellen Schachtofen auf ca. 450°C erhitzt, wodurch das Öl gasförmig austritt. Anschließend wird das Gas in einer Kondensier-Anlage verflüssigt, und das so gewonnene Steinöl kann zu Pflegeprodukten weiterverarbeitet werden. In den Wellnesshotels rund um den Achensee wird das Tiroler Steinöl® in Bädern, Massagen und Packungen verwendet.

Die urige Zedernholz-Badewanne ist für uns bereit. „Der typische Duft des Steinöls entsteht durch den hohen Anteil an organisch gebundenem Schwefel,“ erklärt die Therapeutin. „Das Bad ist herrlich entspannend und die Massage wirkt Wunder für verspannte Muskeln. Ihr werdet spüren, wie euch das gut tut.“ Das war nicht zu viel versprochen. Wir sind entspannt und angenehm müde. Weil das Wetter so schön ist, legen wir uns in den liebevoll angelegten Garten und schauen dem fleißigen Rasenmähroboter bei der Arbeit zu.

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Ausgeruht und erholt freuen wir uns auf das Abendessen. Im Restaurant sind mehrere Bereiche optisch und räumlich voneinander getrennt. So gibt es neben dem Speisesaal das heimelige Kuckucksnest mit seiner kunstvollen Holzvertäfelung, die Achenseestube, deren Einrichtung an ein Schiff erinnert und die Kaminstube im Tiroler Stil.

Für uns ist ein Tisch im großen Speisesaal reserviert, wo wir in komfortablen Sesseln den Blick auf den Achensee genießen. Es gibt vier Menüs zur Auswahl: aus der heimischen Küche, ein internationales Gericht, Fisch und ein vegetarisches Menü. Wir wählen die Achenseeforelle aus der heimischen Küche, denn frisch und regional ist unsere Vorliebe.

Es geht entspannt zu. „Heutzutage haben die meisten Menschen einen anstrengenden Berufsalltag,“ meint Chef Hansi Entner, der uns herzlich am Tisch begrüßt. „Im Wiesenhof dürfen sich die Gäste zu Hause fühlen und gerne in Jeans und Pulli zum Abendessen kommen.“

Überhaupt ist das Ambiente im Spa & Parkhotel Wiesenhof sehr gemütlich, das Personal zuvorkommend und unaufdringlich. In der behaglichen Lounge und Bar kommt man leicht mit anderen Gästen ins Gespräch. Viele Gäste sind Stammgäste, die die familiäre Atmosphäre schätzen und längst mit dem Chef per „Du“ sind.

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Nach unserem ereignisreichen Tag und dem ausgezeichneten Abendmenü fallen wir müde und glücklich ins Bett. Am nächsten Morgen sind wir wunderbar ausgeruht. Wir haben lange nicht mehr so gut geschlafen, das muss an der frischen Bergluft liegen. Wir bleiben etwas länger in den Federn, schließlich gibt’s für Faulpelze wie uns extra ein Langschläfer-Frühstück, das wir auf der Terrasse einnehmen. Es ist so schön und friedlich hier, fernab der Hektik der Großstadt.

Selbstverständlich können wir auch am Abreisetag noch das KARWENDEL SPA nutzen; so können wir am Nachmittag noch im Badehaus mit seinem 25-Meter Pool schwimmen gehen. Die Stahl- und Glaskonstruktion im Jugendstil ist beeindruckend und erinnert an die mondänen Zeiten der Jahrhundertwende. Durch die umlaufenden Fensterflächen, die im Sommer zum Garten hin geöffnet werden, hat man einen fantastischen Panoramablick auf die umliegende Landschaft.

Das neue Wiesenhof Badehaus

Bevor es wieder Richtung Heimat geht, lassen wir uns noch hausgemachten Apfelstrudel und Kuchen schmecken. Wir sind uns einig: Unsere Auszeit im Spa & Parkhotel Wiesenhof am Achensee war sensationell und sollte bald wiederholt werden. Es fühlte sich sogar ein bisschen wie Urlaub am Meer an. Stimmt auch in gewisser Weise, wir haben schließlich in fossilen Überbleibseln des Urmeers gebadet. Und wenn man so auf den See schaut, schimmert es hier und dort türkisblau, fast wie in der Karibik. Kein Wunder, dass die Einheimischen ihren See auch liebevoll das „Tiroler Meer“ nennen …

Top Lage, atemberaubende Naturkulisse, DAS Golfhotel am Achensee, alpine Wellness, hervorragende Küche …

„Hört sich alles wunderbar an, aber schreiben können die ja viel, wenn der Tag lang ist“, brummt mein Mann, ganz und gar nicht so beeindruckt wie ich vom Golfprospekt, den wir nach dem Besuch der Golfmesse in Düsseldorf vom 4-Sterne Superior Park & Spa Hotel der Wiesenhof heute im Briefkasten fanden.

“Ach komm, Schatz, nun gib dir einen Ruck und sag ja. Ich kümmere mich auch um alles, du musst uns nur hinfahren. Na, wie schaut’s aus?“ Oh Mann, die Frau kann aber auch nerven, aber sie gibt ja eh keine Ruhe denkt er sich und gibt nach …

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Die Entscheidung ist getroffen und schon hänge ich an der Strippe und rufe im Hotel an. Ich erkläre der freundlichen Rezeptionistin, dass wir vom Hotel den Golfprospekt bekommen haben und nun gerne die Wiesenhof Golf Safari buchen möchten, 7 Nächte mit 5 begleiteten Spielen.

Ich habe mich auf der Website sofort in die Junior Suiten verguckt, wie liebevoll eingerichtet und dann auch noch mit Himmelbett! Binnen 10 Minuten habe ich das Angebot schon per E-Mail vorliegen. Das ging ja super flott und genauso flott bin ich: Mail retourniert mit „Ja ich will!“ und zack bumm ist unser Golfurlaub in trockenen Tüchern.

Wenige Wochen später ist es endlich so weit, es geht los! Rund 750 Kilometer später empfängt uns der Achensee mit seinem türkisblauen Wasser und der beeindruckenden Bergwelt.

Grüß Gott und herzlich willkommen im Wiesenhof

Die freundliche Rezeptionistin überreicht uns gleich den Zimmerschlüssel und wir können erst einmal in Ruhe ankommen. Ein Viertelstündchen später stehen wir wieder an der Rezeption und haben die Formalitäten ruckzuck erledigt. Wir bekommen eine Übersicht über alle Abschlagszeiten und Abfahrten und schon steht auch Golf-Gastgeber Manfred Furtner neben uns.

„Herzlich willkommen, wir kennen uns doch von der Messe in Düsseldorf, oder? Ich bin der Manfred, schön, dass ihr da seid, ich freue mich schon auf die Golf Safari mit euch. Habt’s ihr Zeit und Lust auf einen kleinen Drink auf unserer Sonnenterrasse? Dort sind auch schon zwei weitere Paare, die mit auf Golf Safari gehen werden.“ Und ob, so ein lecker Bierchen wäre jetzt genau richtig!

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Nur der frühe Golfer spielt das Par …

Wunderbar ausgeschlafen geht es am nächsten Morgen zeitig zum Frühstück und hier wartet ein Frühstücksbuffet auf uns, das wir in dieser Vielfältigkeit noch nicht gesehen haben. Und der absolute Hammer: Käse und Wurst gibt es in einer Frischetheke und dahinter die nette Servicedame, die uns gut gelaunt begrüßt und fragt: „Was darf es denn sein? Wir schneiden Käse und Wurst frisch auf, ganz nach Ihren Wünschen“. Ja wo sonst gibt es denn so etwas?

Als wir uns gut gestärkt mit Golf-Gastgeber Manfred zu unserer ersten Golfrunde im Golfclub Achensee in Pertisau treffen, haut es uns fast um: dieser Platz ist ein absoluter Traum! Der erste Abschlag ist mitten im Dorf und dann spielt man in die Karwendeltäler. Das Panorama und die Ruhe sind atemberaubend, noch nie haben wir auf so einem schönen Platz gespielt.

Wiesenhof Golfclub Achensee Pertisau

Die Greens und Abschläge fügen sich harmonisch in das Landschaftsbild ein. Sanft gleiten die perfekt gepflegten Fairways vorbei an altem Baumbestand aus Lärchen und Buchen. Hier scheinen sich auch Eichhörnchen recht wohl zu fühlen, wir entdecken eins, als es gerade über den Platz huscht. Der Platz bietet immer wieder einen tollen Ausblick auf die umliegenden Bergmassive. Herrlich. Schon jetzt haben wir alle Großstadthektik hinter uns gelassen und das bereits am ersten Urlaubstag!

Zurück von einem unvergesslichen Golftag gehen wir mit den kuscheligen Bademänteln in das KARWENDEL SPA, das sich auf der ersten Etage des Hotels befindet. 2.300 m² Tiroler Wellness pur. Und wie gut das schon duftet, wenn man den SPA-Bereich betritt. Wir genießen jede Minute der entspannenden Massagen mit dem Tiroler Steinöl® und fühlen uns wie neugeboren.

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Sehr gut gefällt uns auch das Badehaus mit dem 25 Meter Becken. Eine Weile ziehen wir unsere Bahnen im angenehm temperierten Wasser und lassen uns dann entspannt auf den Liegen nieder. Die Türen zur Liegewiese sind weit geöffnet und das Glasdach lässt auch hier einen unbegrenzten Blick in diese wunderbare Naturlandschaft zu.

Als Gast kommen und als Freund gehen

So geht die Woche dahin, mit geselligen Golfrunden, köstlichen Gaumenfreuden, einer Rundum-Wohlfühlbetreuung durch das ganze Wiesenhof Team, weiteren Massagen, vielen neuen netten Bekanntschaften und wunderbar erholsamen Nächten.

Der Tag der Abreise kommt und Golf-Gastgeber Manfred verabschiedet sich von uns. „Schön, dass ihr da wart, ich hoffe, ihr hattet eine gute Zeit. Kommt doch im nächsten Jahr zur Achensee’r Golfwoche, die der Golf- und Landclub Achensee einmal jährlich im Juli speziell für Gäste veranstaltet. Es finden vier Turniere statt und es gibt attraktive Tagespreise. Am Ende gibt’s noch eine festliche Veranstaltung mit Siegerehrung und Motto-Dinner im Golfclub. Das wär doch sicher was für euch.“

„Und ob,“ meint mein Mann, „dann bucht uns bitte gleich ein, wenn möglich das gleiche Zimmer wie wir jetzt hatten.“ Was sagt man dazu, mein Mann, auch nach all den Jahren immer wieder für eine Überraschung gut!

Übrigens – im Wiesenhof kann man zu jeder Jahreszeit Golf spielen: Das Hotel verfügt über zwei Golfsimulatoren der neuesten Generation, auf denen man neben internationalen Plätzen auch den Golfplatz Pertisau virtuell bespielen kann. Super, so kommt man auch im Winter nicht aus der Übung.

Wir können das Motto des Wiesenhof nur bestätigen: als Gast kommen und als Freund gehen – uns habt ihr als neue Freunde auf jeden Fall gewonnen!