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Seien wir mal ehrlich. Wir haben es verlernt, uns wirklich zu entspannen und wirklich zur Ruhe zu kommen.

Wollte man die derzeitige Stimmung und den aktuellen Zeitgeist beschreiben, käme mir vor allem der Begriff „Ruhelosigkeit“ in den Sinn. Diese Ruhelosigkeit führt zu einer Beschleunigung der Zeit. Wir hetzen von Termin zu Termin, von Meeting zu Meeting und haben letzten Endes für nichts mehr Zeit. Vor allem nicht mehr für uns selbst und für unser Wohlergehen. Das ist im Grunde genommen eine erstaunliche Diagnose, wenn man sich ansieht, wie sehr der Bereich „Wellness“ boomt. Logische Konsequenz müsste eigentlich sein, dass wir entspannt und relaxt wären wie selten zuvor. Die Angebote im Bereiche Wellness werden immer vielfältiger und differenzierter.

Das lässt nur den Schluss zu, dass vieles, was in Sachen Wellness angeboten wird, eine rein kompensatorische Funktion hat. Wir möchten uns in dieser Logik somit möglichst schnell entspannen. Wir haben keine Zeit, um zu viel Zeit in unser Wohlbefinden zu investieren. Wer sich am schnellsten entspannt, hat gewonnen. Ein Wettentspannen sozusagen. Der Leistungs- und Effizienzgedanke wird ganz einfach von der Leistungsgesellschaft in den Wellness-Bereich transferiert. Die Wellness-Branche reagiert natürlich darauf und bietet Packages und Wellness-Angebote an, die mit dem ursprünglichen Wellness-Gedanken nur wenig zu tun haben.

Wellness nur für uns: Wir haben es uns verdient, aber wirklich!

Es wäre an der Zeit, sich wieder auf den eigentlichen Sinn von „Wellness“ zu besinnen. Eine Mischung aus Fitness und Wohlbefinden. Wellness muss in einem ganzheitlichen Sinn betrachtet und definiert werden. Wellness ist nicht nur die richtige Massage zur richtigen Zeit, nicht nur ein ausgiebiger Saunagang, sondern auch das richtige Hotel am richtigen Ort. Orte, bei denen man schon beim Ankommen zur Ruhe kommt. Hotels, die an ganz besonderen Orten stehen. Häuser, in denen auch die Kulinarik zum ganzheitlichen Wellness-Erlebnis dazugezählt wird.

Ruhe finden kann man nicht erzwingen. Ruhe finden hat etwas mit Loslassen zu tun. Damit, aus dem Hamsterrad des Leistungsdenkens auszusteigen. Nicht derjenige gewinnt, der in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Wellness-Behandlungen auf seinem Konto verbuchen kann, sondern derjenige, der wieder beginnt, auf seine innere Stimme zu hören und seine wirklichen Bedürfnisse wieder entdeckt. Wir müssen wieder damit beginnen verstärkt zu hören, was uns gut tut und was wir wirklich brauchen. Möglicherweise wären wir erstaunt, wie wenig das tatsächlich ist.

Wer sein Recht auf Ruhe und Zeit vehement einfordert, hat etwas Grundlegendes nicht verstanden. Ruhe kann man nicht fordern. Ruhe und Ruhig-Sein ergibt sich, wenn man sich am richtigen Ort befindet und sich auf die Atmosphäre vor Ort einlässt. Das beginnt damit, dass man in den „Tiroler Wellnesshotels“ als Gast wirklich wahrgenommen wird. Das Schlagwort Aufmerksamkeit ist kein Lippenbekenntnis, sondern lässt sich vor Ort erfahren. Wer Aufmerksamkeit erfährt, der fühlt sich ernst genommen. Der weiß, dass er in den nächsten Tagen auch tatsächlich zur Ruhe kommen wird. Der weiß, dass er sich weit abseits eine routinierten Wellness-Industrie befindet.

Die Ankunft in einem der Hotels der „Tiroler Wellnesshotels“ macht klar, dass die Begriffe Ruhe, Zeit und Aufmerksamkeit hier absolut zentral sind. Ruhe, weil hier Ruhe gefunden werden kann, welche der Hektik und dem Leistungsdenken eine klare Absage erteilt. Zeit, weil sich die Zeit hier wieder verlangsamt und endlich wieder Zeit für das eigene Ich da ist. Aufmerksamkeit, weil mit dieser diese Entschleunigung vom ersten Augenblick an gelingt.

Glauben Sie mir. Ich liebe meine Familie über alles. Kürzlich jedoch hatte ich das Gefühl, ich brauch mal dringend wieder Zeit. Aber nur für mich. Auf der Suche nach Wellness googelte ich, was die Tasten hergaben. Was ich wollte, war mir schnell klar. Mir schwebte eine Region vor, die mir auch Outdoor-Wellness bietet. Im Sinne von unberührter Natur und Erlebnissen im Freien. Was ich mir von einem Wellness-Hotel erwarte? Eine große Auswahl an Saunier-Möglichkeiten natürlich, exklusive Treatments, Yoga wäre klasse, eine stylishe Suite nur für mich alleine und natürlich: exzellente Küche. Da kenn ich mich nämlich aus. Mal schauen, wo ich fündig werde.

Der Tuxerhof im gleichnamigen Ort Tux im schönen Zillertal erfüllte meine Ansprüche im Netz. Wer nichts riskiert, der nicht gewinnt. Schon die Buchung im Alpin Spa Tuxerhof war außergewöhnlich. Herzlich, sehr auf mich konzentriert und die Auswahl an Zimmern ist riesig.

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Berge, wohin das Auge reicht. Es duftet nach Heu und Blumen.

Küsschen, Küsschen für meine Lieben und schon mache ich mich auf die Reise zu mir selbst. Die Landschaft überwältigt mich. Berge, wohin das Auge reicht. Sattes Grün, es duftet nach Heu und Blumen. Freundlich empfangen darf ich meine Suite beziehen. Ich habe sogar eine eigene Infrarotkabine und einen offenen Kamin! Wäre der Ausblick nicht so schön, ich würde nicht mehr vor die Türe gehen.

Andrea, Juniorchefin des Hauses, empfiehlt mir einen Ausflug auf den Hintertuxer Gletscher. Bis auf 3.250 Meter gelange ich mit der modernen Bahn. Was mich hier empfängt, ist unglaublich. Ich stehe mitten im Sommer im Schnee. Hier oben trifft man auf Wanderer und Skifahrer. Ich wandere talwärts, das letzte Stück wieder per Bahn. Das strengt ganz schön an. Im Tuxerhof retour ist es Zeit für „Floaten“. Das heißt, ich lasse mich im Salzwasser treiben, um mich herum nur Stille. Die Schwerelosigkeit fühlt sich unsagbar gut an. Wäre nicht die Yogastunde im HIMMELreich des Tuxerhof, würde ich mich weiter treiben lassen.

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Yoga? Richtiges Atmen steht am Programm.

Gar nicht so leicht, der Ausblick auf die Tuxer Bergwelt raubt mir den Atem. Dann schick machen, und ab geht’s zum Abendessen. Der Empfang ist wieder sehr herzlich, ein schöner Tisch ist für mich vorbereitet. Ich fühle mich rundum wohl. Genieße raffinierte Delikatessen aus der Gourmet-Küche und falle früh in einen tiefen Schlaf. Bevor ich aber die Augen schließe, noch eine Überraschung: Über meinem Bett funkelt ein Sternenhimmel!

Mein Fazit vom Wellness-Kurztrip in den Tuxerhof? Ich komme sicher wieder. Dann aber mit all meinen Lieben. Denn für Familien wird so viel geboten. Wellness für Groß und Klein. Betreutes Kinderprogramm, TRX-Schlingentraining, Klangschalenmeditation, Paar-Behandlungen, gemeinsame Ausflüge und vieles mehr. Da bleibt bestimmt auch Zeit für Zweisamkeit. Ich freu mich schon jetzt drauf.

 

 

In den vergangenen Wochen ertappte ich mich immer öfter dabei, dass ich mich nach ein bisschen mehr Zweisamkeit sehnte. Schließlich nahm ich mir Zeit für diesen Gedanken und fügte die Puzzleteile meines Alltags zusammen: Das Leben meint es gut mit mir, verlangt aber auch einiges. Selbstverwirklichung – aber mit der richtigen Work-Life-Balance, körperliche Fitness – aber ohne verbissen zu sein, talentierte Kinder – aber ohne sie zu überfordern. Und dann noch eine Partnerschaft, die diese Bezeichnung auch verdient und von Wertschätzung und Liebe geprägt ist. Ein kunterbuntes Bild entstand, mit vielen liebenswerten Teilen, bei dem aber die ungestörte Romantik und der „Kuschelfaktor“ tatsächlich oft zu kurz kommen. Nachdenken tut gut und festigte den Gedanken in mir: Ich möchte ein paar Tage mit meinem Mann allein verbringen.

Wir zwei, ganz privat

Bergurlaub in Tirol, Vier-Sterne Superior, Wellness, Designer-Suiten, Kulinarik, Kurzurlaub, kurze Anreise: Diese Schlagworte brachten mich zu einem „Premium Private Retreat“. Dieser Namenszusatz hebt das ElisabethHotel in Mayrhofen im Zillertal schon im Web von anderen Hotels ab. Ein paar Klicks und ich wusste: hier bin ich auf der richtigen Spur. Die Visionen der Gastgeberfamilie Josef Moigg haben mir gleich gefallen: ein Refugium der Entspannung, in dem ausschließlich Erwachsene eine private Auszeit genießen und neue Kraft tanken können. Neu designt für den kleinen Luxus zwischendurch. Genau das war es, was ich suchte.

 

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120 m² – nur für uns

Carpe diem – nutze den Tag: Viel Überredungskunst hat es nicht gebraucht, um meinen Mann für ein Wochenende zu zweit im ElisabethHotel zu gewinnen. „Nur du und ich“ hat gereicht. Nach ein paar Überlegungen – wenn schon endlich zweisam, dann mit Stil – entschieden wir uns für die 120 m² große Heaven Penthouse Suite. Heaven – ja so habe ich mich gefühlt, als ich das erste Mal die Suite betrat. Nicht nur, dass sich diese ganz oben im Hotel befindet, auch die Ausstattung mit den gemütlichen Designermöbeln, dem offenen Kamin und den kuscheligen Stoffen geben einem das Gefühl irgendwo im Himmel angekommen sein zu müssen. Mein absolutes Highlight: die riesige freistehende Badewanne in dem großen, hellen Bad und der Blick nach draußen auf die Dachterrasse.

A propos Dachterrasse: von hier aus hat man einen Wahnsinnsblick auf die Berge und auf den süßen Ort Mayrhofen mit seinen netten alpenländischen Häusern. Mein Tipp: Rechtzeitig zur blauen Stunde, so gegen 21 Uhr im Sommer mit einem Drink zuschauen, wie sich der Himmel von rosa, blau über violett verfärbt und die Berge einhüllt. So schön!

 

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Loslassen und locker werden

Ich wollte ein Wochenende, an dem wir uns einfach treiben und den Kopf „wieder zurechtrücken“ lassen können. Eine Massage vielleicht, die uns den Alltag leichter schultern lässt. Volltreffer: das 1.400 m² große Elisense Spa entpuppte sich als perfekter Platz dafür. Wie man das Spa beschreiben kann? Geschmackvoll, sehr „aufgeräumt“ und geradlinig im Design. Der dunkle Naturstein erzeugt ein warmes Ambiente. Und die bequemen Liegen drinnen und draußen auf der Sonnenterrasse eignen sich hervorragend, um zu dösen, zu lesen oder die Sonne und frische Bergluft zu genießen.

 

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Im Innenbereich führen am oberen Ende des Raumes Stufen zu einem Podest mit Whirlpool, von dessen Rändern das Wasser überläuft. Ich liebe dieses Geräusch. Es hat so etwas Beruhigendes. Überhaupt: alles fließt hier – und auch ich bin beinah zerflossen im Herzstück des Elisense Spas: dem 17 Meter langen Indoorpool. Wer genau hinhört, kann der Unterwassermusik lauschen. Loslassen und genießen kann so einfach sein. Das Spa-Team bietet Therapien für den Körper, für den Geist, für die Seele. Wir entschieden uns für eine Paar-Anwendung in der Duo-Kabine: eine Hot-Stone-Massage für mich und eine Vitalmassage für meinen Mann. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal so locker war.

 

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Tirolerisch eingekocht

Erst der Hunger vertrieb uns aus dem Elisense Spa. Die Tiroler Restaurantstuben mit gemütlichen Eckbänken, Zirbenvertäfelungen und Holzschnitzereien sind so ganz anders als der Rest des modern designten Hotels – aber auch sehr gemütlich und passend. Denn das Verwurzelte, Regionale und Traditionelle steht offenbar auch in der Küche im Mittelpunkt. Kalb-, Rind- und Schweinefleisch kommen häufig aus der hoteleigenen Landwirtschaft, wie man uns mitteilte. Das begeisterte gleich meinen Mann, der besonders auf gute Qualität und Regionalität großen Wert legt. Aber auch Vegetarier werden herzhaft eingekocht – und das kam mir sehr zugute. Die passende Rotwein-Begleitung stammte aus der ausgezeichnet sortierten Weingalerie des Hauses. Danach zogen wir uns zurück in unsere Penthouse-Suite.

2 Seelen auf Höhenflug

Und was wartet morgen auf uns? Für das Langschläfer-Frühstück können wir uns bis um 11 Uhr Zeit lassen und danach starten wir zu einer „Seelenwanderung“ in den Hochgebirgs-Naturpark Zillertal mit seinen markanten Bergen, wilden Schluchten und reißenden Gebirgsbächen. Mein Mann hat für die nächsten Tage auch eine Biketour in die Almenregion geplant. OK, sagte ich, aber auf den Berg lassen wir uns von der Bahn „huckepack“ nehmen. Oder noch besser: Wir genießen es, einmal keine Entscheidung im Voraus treffen zu müssen. Der Montag kommt eh rasch genug.

„Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag.“ (Wilhelm von Humboldt)

Hektische Tage, eine schier unübersichtliche Informationsflut, die über uns hereinbricht, unzählige Termine und ein permanenter Zeitdruck – die meisten von uns sind im Alltag stark gefordert! Unsere inneren Energiebatterien laufen auf Hochtouren. Doch es gibt ein Wundermittel gegen zu viel „Lärm“ im Geist: Der Hotelier Peter Mayer vom Hotel Panorama Royal weiß, wie man Sorgen, Ängste und Zeitdruck loslässt und sich auf das pure Sein konzentriert. Er lädt seine Gäste zur Selbstfindung ein und animiert sie, auf die inneren Werte zu hören.

Das Hotel Panorama Royal ist der inkarnierte Beleg dafür, dass Visionen wahr werden können. Dass es sich beim Standort oberhalb des Tiroler Schwefel-Heilbades um eine ganz besondere Lage handelt, erkannte der Geschäftsführer des Hotels bereits vor der Errichtung. Inzwischen haben auch Energetiker bestätigt, dass das Haus auf einem geomagnetischen Kraftfeld steht. Genau diese Kraft will das Panorama Royal an seine Gäste weitergeben. Peter Mayer ist seit langer Zeit sehr angetan von der fernöstlichen Idee. Er wurde Qi-Gong Meister, studierte den Buddhismus, machte die Ausbildung zum Diplom-Hotelier und realisierte binnen weniger Jahre ein Hotel, welches die wichtigsten Elemente von Feng Shui berücksichtigt. Welchen Nutzen die chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform „Qi Gong“ vollbringen kann, was es ist und wie es praktiziert wird, erfährt man regelmäßig bei den angebotenen Kursen im Hotel Panorama Royal.

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Alles rund um Qi Gong

Qi Gong gilt als Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Egal ob jung und agil oder etwas älter und immer noch top fit – Qi Gong hilft jedem, der es praktiziert, um die Gesundheit zu erhalten und fit zu bleiben. Mit dieser Form der Bewegung werden die Selbstheilungskräfte aktiviert, eine überlastete Wirbelsäule findet wieder zur nötigen Entspannung und das gewonnene Qi fördert darüber hinaus die Konzentrationsfähigkeit. Um den Geist zu stärken, das Leben zu verlängern und den Gästen im Haus zu Ruhe, Gelassenheit und Gesundheit zu verhelfen, hat das Wellnesshotel in Bad Häring vor einiger Zeit ein einzigartiges Spirit & Healing Center eingerichtet, welches mit einem außergewöhnlichen und einzigartigen Meditationsraum punktet. Dort findet man die Atmosphäre, um zur Ruhe zu kommen und um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können.

Um durch verschiedene Atem-, Bewegungs- und Meditationsübungen das Qi im Fluss zu halten, wechseln die Übungen von Anspannung zur totalen Entspannung. Das Qi – als Zentrum der Lebensenergie – befindet sich circa zwei Fingerbreit unter dem Bauchnabel. Ein wesentlicher Aspekt aller Übungen liegt darin, den Geist zu integrieren. Das funktioniert mittels unserer Gedanken. Man stellt sich vor, dass beim Einatmen der gesamte Körper mit der lebenswichtigen Qi-Energie aufgefüllt wird und diese Energie entlang der Meridiane durch den ganzen Körper strömt. Dabei kann man diese Übungen im Liegen, Sitzen, Stehen oder sogar im Gehen ausführen. Die natürlichen Kraftplätze mit herrlichem Blick auf die Tiroler Bergwelt helfen zusätzlich dabei, die Gedanken neu zu ordnen.

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Bewusst Leben und Erleben

Durchdringt von außergewöhnlicher Harmonie legt das Hotel Panorama Royal mit seinem ganzheitlichen Konzept „Our way of healing“ den Grundstein für ein bewusstes Leben und Erleben. Exquisiter Komfort, ausgezeichnete Kulinarik und eine Gesundheits- und SPA-Philosophie, bei der spirituelle und nachhaltig-holistische Aspekte im Mittelpunkt stehen, sind die Basis dafür. „Letztlich geht es nur darum, die innere Ruhe und Mitte zu finden. Der Rest kommt von allein“, betont Hotelier Peter Mayer, der stets bemüht ist, den Besuchern etwas Neues zu bieten. „Eines der Hauptzutaten für ,Our way of healing‘ ist Stille – und damit die Besinnung auf sich selbst. Nichts tun ist die Königsdisziplin des Entspannens.“

Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon mit unseren Gästen frühmorgens auf den Gipfel des Rastkogels gewandert bin. Unzählige Male. Und dennoch ist es immer wieder etwas ganz Besonderes. Andere Menschen, andere Witterungsbedingungen, andere Eindrücke. Die Natur ist nie gleich. Nur eines ändert sich nicht. Das Highlight der Wanderung: der Brunch auf der eigenen Almhütte des Hotel Alpin Spa Tuxerhof auf 1.600 Metern.

Es ist eigentlich ein richtiger Familienausflug.

Immer mittwochs, sofern das Wetter es zulässt, erklimme ich zu Fuß mit unseren wanderfreudigen Gästen den Berg. Etwas zeitversetzt startet Elisabeth mit unseren Genusswanderern auf die Alm. Der Weg führt über idyllische Almen hinauf bis zu unserer Hütte. Wer will fährt mit dem Bike, und wer gar nicht viel von Gehen und Radfahren hält, lässt sich einfach mit dem Shuttle auf unsere urige Alm bringen. Dort treffen wir uns gegen Mittag alle zum ausgiebigen Brunchen.

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Die Wirtinnen Julia und Andrea erwarten uns schon und haben ordentlich aufgetischt.

Speck, Käse, Bauernbrot, selbst gemachter Kuchen … aber auch warme Gerichte, wie Gegrilltes oder Ofengemüse und natürlich unser Tuxerhof-Sekt dürfen nicht fehlen. Wir stoßen mit einem Schnapserl auf die zurückgelegten Höhenmeter an und wenn die Stimmung so richtig passt, hole ich auch die Ziehharmonika raus. Aber das ist nicht planbar, und das ist auch gut so. Denn hier oben, zwischen Himmel und Erde, genießen wir alle zusammen den Moment. Im saftig-grünem Gras sitzend, den Geruch von Heu und Wiesenblumen in der Nase, die Sonne, die das Gesicht wärmt.

Es braucht nicht viel, um runter zu kommen, vom Stress, von der Hektik des Alltags.

Oft genügt es, ein paar Sonnenstunden vor der Almhütte zu verbringen, und man fühlt sich durch und durch erholt und voller Energie. Liegt es an der traumhaften Aussicht? Oder an der gesunden Bergluft, die unsere Lungen durchströmt? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es unendlich gut tut. Glück ist oft so einfach. Das wird einem hier am Berg, auf 1.600 Metern über dem Meer ganz intensiv bewusst.

Haltet die Augen offen, für die schönen Dinge des Lebens!

Euer Mario

Gerlos, wir kommen

Juhu, endlich war es so weit! Wir, das sind zwei unternehmungslustige Urlauber, haben uns ins Zillertal begeben, um ein Wellness-Ski-Genuss-Wochenende zu erleben. Gibt’s nicht alles in einem? Wir haben den Gegenbeweis angetreten und Recht bekommen!

Nach vier guten Stunden Autofahrt und voller Vorfreude, ob unsere Erwartungen erfüllt würden, war die Destination auch schon erreicht und wir standen staunend vor unserer Bleibe, dem Aktiv Hotel Gaspingerhof. Nach einer gemütlichen Zeit bei Kaffee und Kuchen, auf der großzügigen Sonnenterrasse, begaben wir uns in die oberen Stockwerke des Hauses, um unsere Zimmer zu beziehen.

Ein kurzer Powernap – und schon meldete sich auch unser Magen zu Wort – es wurde Zeit fürs Abendessen im Rahmen der hochangepriesenen Dreiviertel-Verwöhnpension. Und uns wurde garantiert nicht zu viel versprochen: Das 5-gängige Wahlmenü war an Kreativität und Geschmack wohl kaum zu übertreffen! Vorspeisen wie Ente und Garnelen-Jakobsmuschelspieße, köstliche Suppen – ach, bei dem Gedanken an diese Hochgenüsse komme ich doch wieder ins Schwärmen!

Nach diesem traumhaften Geschmackserlebnis, verlangte der Genussspecht in mir noch nach einem Drink an der Hotelbar – natürlich von musikalischer Umrahmung untermalt. Nun ging’s aber wirklich ins Bett, um dem Ruf der Piste am nächsten Tag zeitig zu folgen!

Gesagt, getan – der Wecker klingelte um 07:00 Uhr morgens. Anziehen, das leckere Frühstücksbuffet (mit Brotsorten aller Art, Wurst, Käse, und noch vielem, vielem mehr!) entdecken und genießen, die Skier schnappen und ab zur Gondel. So standen wir schon um kurz vor neun vor dem Lift, die Blicke in Richtung Gipfel gerichtet.

Endlich oben angekommen, blieben wir noch einen Moment stehen, um das traumhafte Panorama und den Blick ins Tal zu genießen, bevor es über die perfekt präparierten Pisten bergab ging.

 

Nach vielen zurückgelegten Kilometern bergab und bergauf hatten wir uns eine Tasse Glühwein und ein paar schöne Stunden an der Umbrella Schirmbar mitten im Skigebiet verdient! Bald schon zog es uns, glücklich aber doch erschöpft, zurück ins Hotel – der Punkt „Wellness“ auf unserer Liste wollte auch noch ein Häkchen bekommen. In den Bademantel gehüllt, ging’s in die Wellness- und Wasserwelt „1001 Nacht“ – ja, ein wirklich passender Name! Schwimmen im Hallen- und auch Außenpool, schwitzen in einer der Saunen und als Sahnehäubchen war mir eine Ganzkörpermassage gegönnt.

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Voller Vorfreude auf das erneute Genusserlebnis am Abend und beim Frühstück am nächsten Tag, sagten wir Ruheraum, Saunen und Pools schweren Herzens „Adieu“. Mission Wellness-Ski-Genuss-Wochenende erfüllt, wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch im Gaspingerhof … Wir kommen wieder!

Winter in Tirol ist mehr. Durchatmen, aufatmen und das Wintererlebnis in seiner ganzen Palette genießen.

Willkommen im Inntalerhof in Seefeld-Mösern, hier sind Sie richtig! Nordisch aktiv, dafür bietet der Inntalerhof die idealen Voraussetzungen. Langlaufen, Schneeschuhwandern, ausgedehnte Winterspaziergänge, Eislaufen oder Pferdeschlittenfahrten. Den Körper spüren und den Geist schweifen lassen, sich die Aufmerksamkeit und Zeit schenken, die im Alltag oft zu kurz kommen. Und nach der frischen, klaren Winterluft im Wellnessbereich des Hotels Wärme tanken und relaxen.

Alpiner Skilauf gehört in Tirol zum Standardprogramm. Winterurlaub ist aber nicht gleich Skiurlaub, denn der Winter in Tirol kann viel mehr! Die Arten sich zu entspannen und den Urlaub als Auftankstation für den Alltag zu genießen, sind so unterschiedlich wie die Menschen. „Es gibt in den Tiroler Bergen auch andere Dinge als Skifahren“, lädt die Chefin des Hauses, Daniela Heidkamp zu einer Entdeckungsreise in den Tiroler Winter. Gemeinsam mit ihrem Team berät sie die Gäste und sorgt so dafür, dass diese den Urlaub von der ersten Minute an genießen können.

 

Langlauf in einer Top-Destination

Wenige Hotels sind im Zusammenspiel mit ihrer Region so vielseitig wie der Inntalerhof in Seefeld. Der Inntalerhof ist langlauf-geprüfter Betrieb. Nur 200 Meter vom Hotel entfernt startet man ins Langlaufvergnügen. Seefeld ist die Top-Destination für nordischen Sport in Tirol. 279 Loipenkilometer warten darauf, erkundet zu werden.

Gerade bei körperbewussten Menschen boomt das Langlaufen. Das hat mehrere Gründe: Zum einen ist es ein Sport für jedes Alter mit relativ geringem Verletzungsrisiko. Das Naturerlebnis beim Langlaufen ist ein ganz besonderes. Kein Stress, kein Anstehen am Lift, nur Schnee, Loipe und eine herrliche Winterkulisse. Wer bisher wenig Zeit zum Sporteln hatte, der braucht sich auch nicht zu fürchten. Langlaufen geht von ganz gemütlich bis Spitzensport.

 

Was wirklich genial ist: Beim Langlaufen braucht man rund 90% der Muskulatur. Arme, Beine und Rumpf werden also gleichermaßen trainiert. Das wiederum schraubt den Energieverbrauch kräftig in die Höhe und macht Hunger auf die kulinarischen Leckereien im Inntalerhof.

Wer den nordischen Sport ausprobieren möchte, kann hier auf professionelle Trainer zählen. Sie helfen dabei, die richtige Ausrüstung auszuwählen und sorgen dafür, dass Anfänger gleich mit Spaß statt Frust in den neuen Sport starten. „In die Spur finden“ hat hier eine doppelte Bedeutung.

Querfeldein mit Schneeschuhen durch unberührten Pulverschnee wandern, das bringt den Kreislauf ebenso in Schwung wie Winterspaziergänge auf präparierten Wegen. Aktiver Genuss steht im Mittelpunkt.

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Das nordische Zentrum für Langlauf

Die Olympia-Region Seefeld ist jedes Jahr Weltcup-Austragungsort. Im nordischen Zentrum samt Skisprungschanze finden auch Profis optimale und anspruchsvolle Trainingsbedingungen. Im Jahr 2019 richtet die Region die Nordische Weltmeisterschaft aus.

Durch die moderate Höhenlage ist Seefeld sehr schneesicher und hat dennoch ganz viele Sonnenstunden zu bieten. Zusätzlich vorgesorgt wird durch das „Snowfarming“. Schnee aus dem Vorjahr wird über den Sommer aufbewahrt und verlängert so die Saison.

Die Duftkerzen in meinem Zuhause nehmen schön langsam überhand! Von Apfel/Zimt, Lavendel, Orange bis Winterzauber – ich hab sie alle …

Draußen ist es matschig, nebelig und kalt – ungemütlich eben. Kerzenduft, Schaffell und Kuschelsocken haben eine Zeitlang ihren Dienst getan, aber jetzt muss etwas  tief greifenderes her. Nach dem ganzen Feiertagsstress wünsche ich mir Zeit zu Zweit, Ruhe und Entspannung. Was liegt da näher als ein Wellnessurlaub. Natürlich – was sonst. Auch mein Mann ist schnell überzeugt – gar kein Problem.

Aaaber, wohin? Bei der Fülle an Angeboten ist es echt schwer sich zu entscheiden. Mein Mann hilft natürlich tatkräftig mit: „Mir ist das total egal, wenn’s nur schön ist!“ Na toll, große Entscheidungshilfe. Na ja, und da ich es ihm eh immer Recht mache (sagt er), werde ich mal ganz gezielt meine Wünsche eruieren. Ich mach mir eine Liste mit dem was ich will und was ich auf keinen Fall möchte. Komischerweise fällt mir das Letztere immer eher ein, ist vielleicht ein typisches Frauenproblem. Egal.

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Meine Suche nach Wellnessangeboten beginnt!

Ich möchte nicht nach Slowenien, Tschechien oder Ungarn (da gibt es gar kein einwandfreies oder schlagendes Argument von meiner Seite, ich bin halt ein Tirol-Fan was den Tourismus betrifft)! So jetzt weiß ich schon mal wo ich suchen muss. Dann möchte ich – ganz wichtig – leckeres Essen in niveauvoller Umgebung. Die Hotelanlage und besonders die Zimmer müssen eine schöne, gepflegte Atmosphäre haben – natürlich! Preis/Leistung muss sowieso passen und dann sollten die Wellnessangebote selbstverständlich nicht zu kurz kommen. Ist, glaube ich, alles nicht zu viel verlangt, man zahlt ja auch einen nicht unerheblichen Preis und Urlaubstage sind sowieso kostbar, sofern man nicht Schüler, Lehrer oder Pensionist ist!

Gelobt sei das Internet und das „heilige Land Tirol“. Den richtigen Link habe ich schon gefunden. Vierzehn Hotels auf einer übersichtlichen Seite, so kann ich gut vergleichen. Ich mache mich daran, Angebot für Angebot durchzuarbeiten. Gibt durchaus Schlimmeres – macht sogar Spaß … (eigentlich sollte ich die Geschirrspülmaschine ausräumen und die Wäsche aufhängen – das kann warten. Es gibt Wichtigeres!).

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Da in Tirol die Natur, sprich das Panorama überall sagenhaft ist, werde ich mich auf die Bilder der Hotels und deren Beschreibung stürzen. “Alles tun können, nichts tun müssen“! Das soll meine Prämisse sein!

Mir fallen sofort die tollen Angebote für Familien mit Kindern auf (da merkt man, dass Tirol an das kinderliebende Italien grenzt). Schade, das gab´s als unsere Kinder klein waren nicht. Aber vielleicht bestell ich mir in naher Zukunft Enkelkinder ;-)? Dann könnten wir die Kinderhotels in familiärer Atmosphäre und die Vielzahl der speziellen „Zwergenangebote“ probieren. Bin erstaunt über die Fülle der Ideen, die die Tiroler Touristiker entwickelt haben – unter anderem wird sogar mit einer Textilsauna für die Kleinen und deren Anhang gepunktet. Man sieht, hier wird nachgedacht. Wundervoll!

Aber so weit ist es noch nicht und wie ich meinen Mann kenne, möchte er (momentan!) lieber eine vorwiegend kinderfreie Zone. Also noch ein Kriterium ausgeklügelt, denn wer kann schon einen, vom Kindergeschrei entnervten Ehemann in der Wellnessanlage gebrauchen. Beflügelt durch die schönen Landschaftsbilder muss ich mich noch entscheiden, möchte ich Gletschernähe, Golfplatz, Skilift, Zirbenwald, spirituelle Erlebnisse oder besser gefragt,  Aktivurlaub oder doch „nur“ Wellness pur? Die Antwort ist auch diesbezüglich schnell gefunden: Mein Mann braucht Aktivitäten und ich will Entspannung und Beauty. OK! Auch das geht ohne weiteres, es soll also Berg- & Wellness-Aktivurlaub werden. Klingt kompliziert, ist es aber nicht.

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Ich steh ja total auf die österreichische Haubenküche. Diese Nachspeise – zum Sterben! Für meinen sportlichen Schatz muss es aber auf alle Fälle „Bio“ sein. Er steht auf leichte, gesunde Wellnesskost, da genügt das Müsli am Morgen nicht. Wen wundert’s  da, dass ich trotz zwanzig Zentimetern Größenunterschied gleich viel wiege wie er. Egal. Ich esse halt soo gerne. Mich kann kaum etwas mehr verzücken als ein Gaumenschmaus in schönem Ambiente. Natürlich schließt sich kulinarischer Hochgenuss und ganzheitliches, biologisches Ernährungsprogramm nicht aus. Also habe ich auch da das passende ausgemacht und wir werden beide auf unsere Kosten kommen.

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Da es sogar gratis Sportausrüstung zu leihen gibt, könnte ich ja, rein theoretisch, die überschüssigen Kalorien abtrainieren. Hmm, oder ich lass sie mir wegmassieren – was eher meinem Naturell entspricht. Da fällt mir ein, momentan bin ich total Yoga begeistert – da würd ich mich gerne etwas weiterentwickeln – ist so schön entspannend und kann auch durchaus sportlich anspruchsvoll sein – vorausgesetzt man verfügt über eine Portion Ehrgeiz.

Auf alle Fälle wollen wir beide (ja, ja! auch mein Mann) Romantik für zwei, Kuschelecken und viele Bade-, Relax- und Schwitzangebote sowie ein professionelles Spa-Team.

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Ein Hotel ist mir gleich zu Beginn der Recherche ins Auge gestochen. Typisch für mich. Erst wird alles faktisch abgecheckt und dann entscheidet doch der Bauch … Obwohl –  auch bei näherer Betrachtung entspricht dieses Hotel genau meinem (unserem) Anforderungsprofil … ja kann schon sein, dass da noch einige andere auch gut passen würden, vielleicht aus männlich, sportiver Sicht noch ein kleines bisschen idealer wären … Aber … ich bin am Drücker und ich drück jetzt mal flink meine Herzenssache aus und leg das Angebot auf das Kopfkissen (kommt besser als Schreibtisch) meines Mannes … Mal schauen, ob er auch so begeistert ist. Preis/Leistung passt auf jeden Fall und sollte es dieses Hotel werden (oder doch ein anderes) erzähle ich bestimmt darüber … Ich freu mich …

Sie warten am Wegesrand, tummeln sich in schattigen Wäldern oder verschönern den Garten … Wovon die Rede ist? Von den Alleskönnern der Natur – den Kräutern. Diese helfen uns in vielen Lebenslagen, leisten Erste Hilfe, lindern Schmerzen, kurieren Krankheiten oder verleihen unserem Essen eine ganz besondere Note.

Auch das Panoramahotel Inntalerhof in Mösern hat sich den kleinen Wunderheilern verschrieben: Verwöhnfee Ute kennt sich mit Kräutern bestens aus und teilt diese Leidenschaft mit ihren Gästen. Bei Kräuterwanderungen erklärt sie die Kräuter der Region und gibt Tipps zur Verarbeitung und Anwendung der Wunderheiler. Einen Tipp verrät sie uns schon jetzt!

Im Inntalerhof dreht sich alles um regionale Kräuter

So vielseitig wie die Kräuter selbst sind auch ihre Einsatzgebiete. Im Inntalerhof halten sie Einzug in die Kochtöpfe, verschönern als Dekoration die Teller, verfeinern Süßspeisen, werden als schmackhafter Tee serviert oder verzieren den Tisch. Viele der Kräuter stammen dabei aus dem hauseigenen Kräutergarten oder aus der Region – denn das Thema Regionalität steht im Inntalerhof im Fokus.

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Das Beste frisch aus der Natur

Bei den Kräuterwanderungen, die Ute mit den Gästen unternimmt, spaziert man achtsam durch die Landschaft. Hier und da erblickt man kleine Kräuterlinge, um deren Wirkung und Einsatzgebiete Ute bestens Bescheid weiß und den Wandersleuten näherbringt. Einige der Kräuter werden dann gemeinsam gepflückt, um sie anschließend im Hotel weiterzuverarbeiten. Was daraus wird? Feines, selbst gemachtes Kräutersalz!

Die Wahl der passenden Kräuter

„Ich wähle meine Kräuter nach Lust und Laune aus. Je nachdem, was am Abend auf dem Speiseplan steht“, erzählt Ute. „Zum Beispiel schmeckt zu Fisch Kräutersalz mit Rosmarin und Zitronenmelisse besonders gut, der zarte Geschmack von Rindfleisch wird mit Thymian-Petersilien-Salz verfeinert.“

Der Kreativität sind bei der Wahl der Kräuter jedoch keine Grenzen gesetzt. Probieren Sie es einfach aus, das Rezept für selbst gemachtes Kräutersalz gibt’s von uns!

Rezept für selbst gemachtes Kräutersalz

Das brauchen Sie dafür:

  • je nach Wunsch grobes oder feines Salz
  • Kräuter nach Wahl und Saison (getrocknet oder frisch)
  • einen Mörser

Utes Tipp: „Wer Kräutersalz auf Vorrat herstellen möchte, der greift lieber zu getrockneten Kräutern. Für Kräutersalz, das direkt zum Würzen verwendet wird, eignen sich auch frische Kräuter.“

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Anleitung zum Trocknen von Kräutern:

Die gewünschten Kräuter zu kleinen Bündeln binden. Diese anschließend an einem schattigen und luftigen, aber windstillen Platz zum Trocknen aufhängen. Wenn die getrockneten Kräuter zwischen den Fingern zerbröseln, dann sind sie fertig getrocknet.

Zubereitung des selbst gemachten Kräutersalzes:

Zu Beginn wird die gewünschte Menge an Salz in den Mörser gegeben. Fügen Sie die Kräuter Ihrer Wahl hinzu. Utes Tipp: „Mischen Sie die Kräuter! Dadurch erzielen Sie eine Vielfalt der Aromen, die das Salz besonders fein schmecken lässt.“

Anschließend mörsern Sie die Salz-Kräutermischung, bis alles gut miteinander vermengt und der gewünschte Mahlgrad erreicht ist. Und schon ist das Kräutersalz fertig! Ob für Fisch, Fleisch, Salate oder exotische Desserts: Das selbstgemachte Kräutersalz ist vielseitig einsetzbar.

Frisch angewendet oder auf Vorrat hergestellt – ein Gaumenschmaus ist es in jedem Fall. Wir wünschen einen guten Appetit und viel Spaß beim Suchen der Kräuter und der Herstellung Ihres Wunsch-Kräutersalzes!

 

Nach vielen turbulenten Arbeitstagen sind meine Frau und ich wieder reif für eine kurze Flucht aus dem Alltag. Wir wollen ab in die nahen Berge, weg von diesem Trubel.

Das haben wir schon oft so gehandhabt und auch immer sehr genossen – ein Wellnesswochenende in den Tiroler Bergen, uns ein paar Tage Auszeit gönnen, wieder Kraft sammeln, um dann gestärkt in eine neue Woche zu starten.

Meine Frau findet schnell das passende Angebot für uns: „Vital-Landhotel Schermer – Da lässt sich´s leben! Ein TirolerWellnessHotel und Wohlfühlstunden auf einer idyllischen Alm, fernab aller Hektik.“ Also ab nach Westendorf in den Kitzbüheler Alpen, keine zwei Autostunden von uns entfernt.

Gleich vom ersten Moment an fühlen wir eine ungemein positive Atmosphäre im Haus. Die Erholung und das Loslassen beginnt hier bereits mit dem ersten Lächeln der beherzten Mitarbeiterin an der Rezeption.

Nach dem Abendessen lernen wir auch die Familie Schermer kennen, viele hier scheinen Stammgäste zu sein, mit den Wirtsleuten per Du. „Ja, wir sind zu ersten Mal hier, und morgen wollen wir die „Wohlfühlstunden auf der Alm” genießen.“ Die Gastgeber Jakob und Andrea sind, wie uns Roland von der Bar erzählt, überall im Hotel anzutreffen und packen echt mit an. Die herzliche Gastfreundschaft ist überall im Haus zu spüren.

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Das leckere Frühstück am nächsten Morgen genießen wir auf der ruhigen Hotelterrasse. Nach diesem kulinarischen Genuss treffen wir uns mit Masseurin Rosmarie, um zu den „Wohlfühlstunden auf der Alm“ aufzubrechen.

Wir erreichen nach einer halbstündigen Fahrt mit dem Hotelbus die idyllische Almhütte im wildromantischen Windautal auf 1450m Seehöhe.

Die Aussicht ist atemberaubend, die Ruhe fast unbeschreiblich. Man hört vielleicht ein fernes Bachrauschen, ein leises Läuten von Kuhglocken, oder noch eine wenig den sanften Wind, der die Baumkronen leicht umgarnt – sonst nichts!

Während wir beide in den bereitgestellten Liegestühlen versinken, einfach tief durchatmend das Nichtstun genießen, bereitet Rosmarie unser kleines Almbuffet vor: Frische, regionale Früchte, Joghurt aus der Westendorfer Sennerei, Schermers selbstgebackenes Biobrot, heimischer Bergkäse und Speck vom lokalen Metzgermeister. Dazu gibt’s noch ein kleines Teebuffet und Softdrinks, und natürlich die frische Vollmilch von Schermers Almwirtschaft, die etwas unterhalb der Hütte liegt, darf auch nicht fehlen.

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Etwas später, von der imposanten Gebirgswelt können wir uns kaum sattsehen, lädt uns Rosmarie zur Kräuterstempel-Massage und anschließend zum Alpienne Fußbad mit Arnika ein. Es bleibt genug Zeit, niemand scheint hier das Wort Hektik zu kennen, um endlich das Buch, das ich schon so oft zur Seite gelegt habe, in Ruhe weiterlesen zu können.

Ich vergaß hier oben ganz auf die Uhr zu schauen, meine Frau ist etwas eingenickt, in ihrem Gesicht erkenne ich tiefes Wohlbehagen. Es scheint, wir haben alle Zeit der Welt, doch sollten wir uns schön langsam wieder auf den Weg machen. Bei der Fahrt zurück in unser Hotel reden wir nicht viel. Vielmehr ziehen uns wohl noch die Eindrücke von Stille, Gelassenheit und Muße in ihren Bann.

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Später an der Hausbar – Barkellner Roland hat uns einen erfrischenden Cocktail gemixt – lassen wir diese Eindrücke gerne nochmal Revue passieren. Wir wissen, es sind diese Auszeiten die so Goldes wert sind, die uns so viel Kraft geben, um sich wieder frohgemut jeglichem Alltagsthema zu stellen.

Zum Abschied am nächsten Morgen überreicht uns Siglinde von der Rezeption einen kleinen Laib von Schermers Hausbrot als „Dankeschön“. Beim nächsten nötigen „Aufladen unserer Batterien“ sehen wir uns sicher wieder. Wir sind froh, dieses Haus entdeckt zu haben.